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Mit dem Alter sinkt die Talgproduktion in der Haut - ihre Pflegeansprüche steigen. Foto: djd/Optiderm
Geheimtipp: juckende Haut kühlen anstatt zu kratzen. Foto: djd/Optiderm

Amberg (djd|wro) - Mit den Jahren ändert sich die Beschaffenheit der Haut - und damit steigen ihre Ansprüche deutlich an. So findet der Zellerneuerungsprozess reiferer Haut verlangsamt statt. Zudem produzieren die Hautdrüsen weniger Talg und die Haut ist nicht
mehr so gut in der Lage, Feuchtigkeit zu binden. Sie regeneriert sich langsamer, verliert an Spannkraft. Die Folge: Die Haut wird zuneh-
mend trockener und juckt. Dieser Juckreiz kann, wenn er nicht behandelt wird, sogar chronisch werden. Laut einer Studie der Universität Münster leiden in Deutschland rund 20 Prozent der älteren Bevölkerung zwischen 61 und 70 Jahren unter chronischem Juckreiz - die wenigsten behandeln ihn.

Der Haut an den Ellbogen fehlen die Talg-drüsen - daher ist sie oft rau und rissig. Foto: djd/Optiderm

Wie die richtige Pflege Linderung bringen und ein entspanntes Hautgefühl unterstützen kann, zeigen diese Tipps.

Vorbereiten für die Pflege:
Wer einfach "drauflos schmiert", verreibt oft Schmutzpartikel auf der Haut - die Poren verstopfen und die Pflege kann ihre Wirkung nicht entfalten. Daher gilt: Gesicht, Hals und Dekolleté stets mit Wasser, milder Seife oder Reinigungslotion von Make-up und Schmutz befreien.

Pore öffne dich:
Wärme ist wohltuend und öffnet die Poren. So unterstützt ein warmer Wickel die Entschlackung des Gewebes, wirkt straffend und reinigend. Dazu 1-2 EL Meersalz in warmem Wasser auflösen, ein Handtuch damit befeuchten und für einige Minuten auf Gesicht, Hals und Dekolleté legen.

Ölen erlaubt:
Bei trockener Gesichtshaut eignen sich hochwertige Öle wie Argan-Öl, Marula-Öl oder Hagebutten-Öl. Sie enthalten viele essentielle Fettsäuren, versorgen die Haut mit wertvollen Antioxidantien und sorgen für einen ebenmäßigen Teint.

Trockenfältchen um Augen und Lippen:
Spezielle Augencremes können für beide Problem-Areale genutzt werden. Sanft eingeklopft versorgen sie die betreffenden Hautstellen mit wertvollen Pflegestoffen.

Hautjucken kann sich bei Stress verstärken - daher regelmäßig Pausen einlegen und bewusst entspannen. Foto: djd/Optiderm

Juckreiz sanft stillen:
Bodylotion allein reicht für trockene Haut oft nicht aus. Vor allem die Ellbogen und Knie gelten als "Stiefkinder" - ihnen fehlen Talgdrüsen, die für geschmeidige Haut sorgen. Auf rissige, schuppende oder juckende Partien sollten Cremes mit einem hohen Fettanteil aufgetragen werden, das juckreizstillende Polidocanol, etwa in Optiderm Fettcreme, beruhigt die Haut.

Kratzen ist tabu:
Auch wenn der Juckreiz überwältigend ist: Kratzen verschafft nur kurz Linderung und kann die trockene Haut verletzen. Das Kühlen der betroffenen Stelle kann den Kratzreiz vertreiben. Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training können bei Juckreizattacken helfen, sich von dem unangenehmen Gefühl abzulenken.

"Reibeisenhaut" - ein kosmetisches Problem

Die Keratosis pilaris, auch "Reibeisenhaut" genannt, zeigt sich häufig an der Außenseite der Oberarme. Die Verhornungsstörung sorgt für Ablagerungen von Keratin in den Haarfollikeln. Es bilden sich kleine Hornpfröpfe, dadurch fühlt sich die Haut rau an. Vor allem die begleitend auftretenden roten Pickelchen sind für die Betroffenen unange-
nehm, die trockene Haut neigt zu Juckreiz. Intensive Pflege kann das Hautbild verbes-
sern: Regelmäßige Peelings sowie Lotionen mit Harnstoff, etwa Optiderm Lotion mit 5% Urea, unterstützen die gewünschte Abschuppung und sorgen für ein glattes Hautgefühl.

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