5 Sicherheitstipps
für Frauen auf Geschäftsreisen

Wien (ots|wro) - Immer mehr Frauen reisen beruflich in unbekannte Länder und unterliegen dabei besonderen Risiken. Wer die richtigen Vorkehrungen trifft, kann sich durchaus schützen.

1. Wahl der passenden Unterkunft

Viele Frauen fühlen sich in ihrem Hotel unsicher. Daher sollten immer Business Class Hotels gebucht werden, die über eine vierundzwanzigstündig besetzte Rezeption verfügen, von einer Security bewacht werden, sowie mit mehreren Schlössern und Sichtmöglichkeiten bei den Zimmertüren optimal ausgestattet sind. Gleichzeitig gehört immer die Lage des Hotels in Betracht gezogen. Manche Gegenden, die untertags als sicher gelten, können nach Einbruch der Dunkelheit komplett ihren Charakter ändern.

2. Sichere Transportmittel

Die Fahrten vom Flughafen zum Hotel und am Geschäftsort sollten nur mit bereits vorab gebuchten und anerkannten Shuttle-Diensten stattfinden, die Fahrt mit lokalen Taxis, insbesondere in der Nacht, sollte unbedingt vermieden werden.

3. Kleidung- und Freizeittipps

In einigen Ländern haben Frauen nicht dieselben Rechte wie Männer. Dies drückt sich insbesondere bei den Kleidungs-
vorschriften aus. Beine, Arme, Schultern und der Kopf wer-
den bei Bedarf am besten ausreichend bedeckt und der Blickkontakt mit Männern vermieden. Meetings sollten nur an öffentlichen Plätzen und nie in Hotelzimmern stattfinden und Frauen niemals ihre Getränke unbeaufsichtigt lassen. Eine Person sollte immer über den Aufenthaltsort Bescheid wis-
sen und am Mobiltelefon eine App wie Safeture aktiviert sein. Niemals sollte man neuen Bekanntschaften den Aufenthaltsort verraten.

4. Gesundheit

Wenn eine Frau bereits schwanger eine Geschäftsreise antritt, gilt besondere Aufmerksamkeit der medizinischen Versorgung vor Ort, der Mitnahme der adäquaten Medikamente und raschen Rückholmöglichkeit.

5. Sexuelle Belästigung

2016 erhob eine Studie, dass ca. ein Drittel aller Frauen auf Geschäftsreisen bereits sexuell belästigt wurden. Die Liste der Belästigungen reicht von verbaler Belästigung, sexuellen Gesten, körperlichen Übergriffen bis zur Vergewaltigung. Frauen sollten daher zu ihrem Schutz unbedingt Geräte mit sich tragen, die im Falle eines Angriffs Lärm verursachen und auf die Situation aufmerksam machen. In Safeture sind alle Reiseinformationen inklusive sämtlicher lokalen Notfall-
nummern eingespeichert. Bereits im Vorfeld sollte sich jede Frau Gedanken machen, wie sie sich bei einem Übergriff aktiv wehren kann.

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" Frauen stehen oft vor besonderen Herausforderungen und Risiken auf Geschäftsreisen. Unterschiedliche soziale und rechtliche Normen sowie kulturelle Verhaltensweisen können unbeabsichtigt schnell zu gefährlichen Situationen führen. ", erläutert Gilbert Leb, Vertriebsleiter von Safeture AB (ehemals Global Warning System AB, www.safeture.com) im Raum
D - A - CH. Laut Patricia Baruffi, Analystin für Sicherheitsrisiken
bei Safeture in São Paulo, geben fast 70% der weiblichen Geschäftsreisenden an, größeren Risiken ausgesetzt zu sein, als ihre männlichen Berufskollegen. Nur 18% der Unterneh-
mensreiserichtlinien gehen speziell auf die Sicherheitsbe-
dürfnisse von Frauen ein. Baruffi ergänzt: "Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass praktisch jede Frau über ein sicher-
heitsrelevantes Ereignis berichten kann, welches auf einer Geschäftsreise vorgefallen ist. Die meisten Betroffenen mel-
den den Vorfall nicht bei ihren Arbeitgebern, um nicht als verletzlich wahrgenommen zu werden und dadurch wo-
möglich ihre Karriere zu gefährden." Jede Geschäftsreisende sollte sich daher ausführlich mit den zwischenmenschlichen Codes und ungeschriebenen Gesetzen der Kultur des Ziel-
landes vorab auseinandersetzen. Durch einige Vorsichts-
maßnahmen können mögliche gefährliche Situationen bereits vorab entschärft oder vermieden werden.

"Wir setzen in unseren Seminaren ganz stark auf Prävention durch sicheres Auftreten," sagen DI Christine Malina und Michaela Eisold-Pernthaller MSc, Geschäftsführerinnen der EP&M Frauensicherheit GmbH (www.frauensicherheit.at). "Dazu gehört neben der Vermittlung von spezifischem Knowhow im Bereich Recht, Psychologie und interkultureller Kommunikation, vor allem das frühzeitige Erkennen von Risiken und die Stärkung der eigenen inneren Haltung. Denn wer sich seiner Möglichkeiten und Fähigkeiten bewusst ist und seine Grenzen klar kommunizieren kann, strahlt das auch nach außen aus. Täter suchen sich gerne schwache Opfer. Daher haben Frauen grundsätzlich ein höheres Risiko angegriffen oder belästigt zu werden. Eine Frau, die sich jedoch selbst-
bewusst, sicher und mit einem klaren Blick für mögliche Risi-
ken in ihrem Umfeld bewegt, wirkt in ihrem Auftreten stark und wird erfahrungsgemäß nicht nur eher in Ruhe gelassen, sondern auch von Geschäftspartnern mehr respektiert (das gilt übrigens auch für Männer). Unternehmen können viel dazu beitragen, vor allem in Form von präventiven Informations- und Schulungsmaßnahmen." Gezielte
Planung reduziert Stress und ermöglicht den Fokus auf das eigentliche Business um anschließend erfolgreich und sicher zur eigenen Familie zurückzukehren.

Über GWS Production AB and Safeture®:

Die börsennotierte Safeture AB (ehemals Global Warning System AB) wurde nach dem Krisenjahr 2009 gegründet. Das schwedi-
sche Unternehmen entwickelte die Safeture®-Plattform, um Mitarbeiter weltweit vor Ereignissen wie die SARS-Epidemie, Tsuna-
mis oder Terroranschlägen zu schützen. Die Safeture®-Plattform kombiniert eine qualifizierte Ereignisanalyse, eine mobile App und ein Risikomanagementtool als Backend für Organisationen und Unternehmen. Damit bedient sie optimal die ständig stei-
gende Nachfrage nach einer flexiblen Softwarelösung im Bereich Reisesicherheitsmanagement.

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