BOAR Distillery im Schwarzwald


Gin des Jahres 2019 kommt aus dem Schwarzwald:
BOAR Gin in Frankfurt ausgezeichnet

Schwarzwald, Bad Peterstal (ots|wro) - Über 1.000 Spirituosen aus aller Welt sind beim ISW Meininger International Spirits Award gegeneinander angetreten, um den begehrten Titel "Spirituose des Jahres" zu gewinnen. Der international renom-
mierte Preis in der Kategorie "Gin" geht nach Deutschland an eine kleine Familienbrennerei aus dem Schwarzwald. Die BOAR Destille aus Bad Peterstal setzte sich mit ihrem BOAR Gin gegen alle großen Weltmarken durch. BOAR Gin wurde als "Gin des Jahres 2019" ausgezeichnet und bekam als bester Gin "Großes Gold" verliehen.

BOAR Gin - Gin des Jahres 2019. Bild: obs/BOAR Distillery im Schwarzwald/BOAR Gin

Erstmals geht dieser Preis in die Region, mit der höchsten Brennerdichte Europas. Im Umkreis von nur 15 km sind über 1.000 Groß- und Kleinbrennereien angesiedelt. Es darf daher schon als Überraschung bezeichnet werden, dass ausgerechnet eine der kleinsten Brennereien, die-
sen international renommierten Preis gewinnt.

Für die 67-köpfige Expertenjury waren Typizität, Natür-
lichkeit und die aromatische Balance die entscheidenden Faktoren. Rohstoffe, Produktion und Lagerung sind frei von Fehlern und wurden mit Höchstnoten bewertet.

Die Traditionsbrennerei beschreitet auf ihrem Schwarz-
waldhof geschmacklich und qualitativ neue Wege in der Herstellung edler Destillate. Sie veredelt und harmonisiert ihren BOAR Gin mit dem mineralstoffreichen Gebirgs-
quellwasser aus eigener Quelle und dem seltenen Schwarzwälder Trüffel. Dieser weltweit einzigartige Herstellungsprozess verleiht diesem London Dry Gin ein mild-komplexes Aromenprofil und eine außergewöhnliche Identität.

Auszug Medaillenspiegel

> ISW International Spirits Award 2019 - Großes Gold -
Gin des Jahres 2019
> Frankfurt International Trophy 2019 - Großes Gold -
Bester London Dry Gin
> New York Spirits Competition 2018 - Distillery of the Year
World Spirits Competition San Francisco 2017 - Gold
> DLG - Gold 2018 + 2019 (Black Edition)
> DLG - Beste Spirituose Kategorie Gin 2018 + 2019 (Black Edition)
> Global Spirits Awards Las Vegas 2017 - Doppelgold
> Global Spirits Awards Las Vegas 2017 - Bester Gin
> Global Spirits Awards Las Vegas 2017 - Beste klare Spirituose
> SIP Awards USA 2018 - Platin, Best of the Best
> Concours de Lyon 2018 - Gold (Black Edition)
> CWSA Hong Kong2018 - Doppelgold
> Los Angeles Spirits Competition 2017 - Gold
> New York Spirits Competition 2018 - Gold
> World Spirit Awards Wien 2017 - Gold

"Wie vor 175 Jahren brennen wir in der BOAR Destille noch mit Herz, Hand und Holz aus dem eigenen Wald" erzählt Markus Kessler, der Ur-Ur-Urenkel von Andreas Kessler, der seine Brennerei Mitte des 19. Jahrhunderts gründete.

Namensgeber des BOAR Gin ist ein echter Ureinwohner aus den heimischen Wäldern des Schwarzwalds - der wildlebende Keiler (das männliche Wildschwein; engl. BOAR). Sein Sexuallockstoff und der Geruch des Schwarz-
wälder Burgundertrüffels - die besondere Zutat des BOAR Gin - ähneln sich sehr und leiten das weibliche Wildschein auf seiner Suche. Früher wurde die Bache (weibl. Wildschwein) deshalb eingesetzt, um den Trüffel aAuszug Medaillenspiegel

Schwarzwälder Trüffels und die Geschichte des BOAR Gin sind untrennbar inmitten seiner Heimat, dem Schwarz-
wald, verwurzelt.
.

Mehr Informationen zu BOAR Gin finden Sie unter https://presse.boargin.de/

Historie

Deutsche Trüffel aus dem Schwarzwald?

Der Schwarzwälder Burgunder Trüffel, einer der wertvollsten Bodenschätze nicht nur in der heutigen Zeit. Schon im 19. und 20. Jahrhundert blühte der innereuropäische Handel mit den Schwarzwälder Pilzen, gleichauf mit den noch heute bekannteren, südeuropäischen Sorten Perigord und Alba. Vor allem jüdische Kaufleute verdienten damals mit dem wertvollen Erdenpilz ihren Lebensunterhalt. Die Vorkommen waren immens, die Bedingungen im Schwarzwald ideal.

Doch das NS-Regime verbot im Reichsnaturschutzgesetz 1935 die Suche und den Handel mit dem wildwachsenden Trüffel und entzog damit vielen Juden ihre damalige Ertragsgrundlage. Der Trüffel geriet dadurch in unseren Breiten in Vergessenheit.

Die Gesetze aus der NS-Zeit stehen bis heute in den Landesnaturschutzgesetzen Baden-Württembergs - ein historisches Überbleibsel, das immer noch Wirkung zeigt. Denn nach wie vor ist die Trüffelsuche verboten. Lediglich die Ernte aus kultiviertem Anbau auf Trüffel-Plantagen ist mittlerweile legal möglich.

.